Mittwoch, 31. Dezember 2008
MF 35 Varianten
Der MF 35, der Nachfolger des Little Grey Fergie, war gewiss mit großer Stückzahl gebaut worden, allerdings gab es immer Varianten, je nach dem, in welchen Ländern er angeboten wurde. Der französische 35er hatte z.B. schmale Vorderräder wie beim TE 20 und englische bzw amerikanische 35er besaßen nur die sogenannten Muschelkotflügel. Außerdem kam ab 1960 ein anderer Dieselmotor, der Perkins AG 3.152 Dreizylinder zum Einsatz und ersetzte den Standard 23c 4-Zylinder.

Das Bild unten zeigt einen MF 35 mit Standard 23c Motor, der in Deutschland verkauft wurde.

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Sonntag, 24. August 2008
Ein Blick auf die Bedienbarkeit der MF-Schlepper
Massey Fergusons waren von Anfang an so gebaut, dass sich sämtliche Bedienelemente in Reichweite des Fahrers befanden und einfach zu bedienen waren. Ein großer Unterschied im Gegensatz zu anderen Schleppern war die
Position der Pedale anders. Sie waren zwar in der selben Reihenfolge, aber z.B das Kupplungspedal lag so, dass man nur senkrecht nach unten treten musste, ohne das Knie sonderlich weit durchstrecken zu müssen, wie es bei anderen Schleppern of der Fall war. Anfangs war bei den alten Schleppern kein Fußgas vorhanden.

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Dienstag, 8. Juli 2008
Das Fergusonsystem
Die Ferguson- und MF-Schlepper waren sehr leicht gebaute Traktoren. Das hatte den Vorteil, dass der Bodendruck niedrig war und die Motorleistung nicht schon darauf verwendet wurde, den Schlepper selbst zu ziehen. Bei der Ackerarbeit ist es aber wichtig, Druck auf der Hinterachse zu haben, damit die Räder gut in den Boden greifen und der Schlupf vermieden wird, wodurch der Schlepper gut zieht. Wie aber Druck auf die Hinterachse bekommen bei so wenig Gewicht?
Nun, diesem Problem hat sich in den 30ern
Harry Ferguson, ein irischer Ingeneur, angenommen. Bei der von ihm erfundenen Dreipunktaufhängung mit Regelhydraulik wurde der Sog des Pfluges in den Boden auf die Hinterachse übertragen und da der Oberlenker auf eine Regelfeder drückte, blieb die Pflugtiefe immer gleich. Somit hatte die Hinterachse Druck, ohne dass der Schlepper schwer sein musste. Allerdings muss der Schlepper vollständig auf das System abgestimmt sein, sonst ist die Zugkraft weg. Dazu gab es die "Hitch", eine Tiefanhängung für den Ferguson-Einachser, bei der ebenfalls Kraft auf die Hinterachse des Treckers übertragen wurde und der Schlepper besser zog.

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Die Anfänge 1958-1965
Am Anfang gab es vornehmlich 2 MF-Schlepper. Den
MF 35 (vormals zu Ferguson-Zeiten FE35) und den
MF 65. Der FE35 hatte 1956 die Nachfolge des TE20, besser bekannt als "Little Grey Fergie", angetreten. Der FE35/MF 35 hatte dem "Fergie" eine verbesserte Hydraulikanlage voraus, bei der die Zugkrafteinstellung (Tiefeneinstellung) und der Bedienhebel getrennt waren, anders als beim Vorgänger. Der FE 35 hatte anfangs einen 4-Zylinder-Motor der Firma Standard, den 23c, der dem des TEF (Dieselversion des TE20) noch ähnlich war, der aber kurz nach erfolgter Fusion der beiden Firmen einen Dreizylinder-Perkins-Diesel bekam, den AG 3.152, wobei parallel immer
eine FE35 Benzin-Version angeboten wurde. Auch das Getriebe des 35ers hatte 2 Gänge mehr als der TEF, 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge in 2 Gruppen. Der Gruppenhebel hatte selber auch einen Leerlauf, die Position S, welche die einzige Schalthebelstellung zum Anlassen war, aus Sicherheitsgründen, so konnte der Schlepper niemals beim Anlassen jemanden oder etwas überfahren. Der TEF hatte nur 5 Vörwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Der MF 65 wurde mit 3 verschiedenen Leistungen bei 2 verschiedenen Motoren angeboten. Der am stärksten motorisierte MF 65 hatte 58 PS und bekam diese aus dem AD 4.203 Perkins-Diesel. Das Getriebe und die Hydraulikanlage waren fast dieselben Baugruppen wie beim MF 35. Die Länge der Unterlenker hatte sich geändert, ebenso wie die Gesamtlänge der Zugmaschine und die Radgröße. Beide Schlepper hatten dieselbe Instrumentierung mit Amperemeter, Öldruckanzeige und Traktormeter.

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Die Entstehung
Massey Ferguson ist ein Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen, der sich 1958 aus den Firmen
Harry Ferguson LTD, Coventry, England, und
Massey Harris, Kanada, ergab. Seitdem werden inzwischen 50 Jahre lang die roten Traktoren gebaut.
Seit 1994 ist Massey Ferguson von der AGCO Corp., Duluth,Georgia, USA, übernommen. Die Traktoren werden aber weiterhin als MF-Schlepper entwickelt und gebaut. Zusammen mit John Deere und CNH ist AGCO mit einer den größten Schlepperherstellern der Welt. Mehr Beiträge findet ihr unter Themen.

FE 35

Leistung: 35PS
Hubraum: 2258 ccm
Baujahr: 1968

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