Donnerstag, 18. September 2008
Die ersten 100er Schlepper
efgax, 20:37h
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Sonntag, 14. September 2008
100er Dreirad-Schlepper
efgax, 20:25h
In den USA gab es seit der Erfindung des Farmalls durch die IHC Dreiradtraktoren. Sie waren anfangs praktisch so etwas wie die Tragschlepper oder die Geräteträger in Deutschland, wobei sie aber im Laufe ihrer Entwicklung zu reinen Zugschleppern wurden, allerdings immer mit 3 Rädern. In Deutschland gab es diese nicht, da die Bauern dem Prinzip wohl skeptisch gegenüber standen, vielleicht aufgrund der höheren Kippgefahr. Daher gab es auch in Deutschland keine dreirädrigen 100er wie zum Beispiel diesen:
Bild: www.balmer-mf.ch
Bild: www.balmer-mf.ch
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Freitag, 12. September 2008
MF 65 und 165 im Vergleich
efgax, 18:10h
Man kann sagen, dass der MF 65 und der 165 im Grunde dieselben sind, aber im Laufe der Bauzeit des 165ers veränderte sich Letzterer immer mehr. Zum Beispiel war ab 1971 der Allradantrieb erhältlich und schon seit Beginn er Bauzeit des 165ers war das Multipower-Getriebe (manche 65er hatten auch Multipower) erhältlich, was später Serie wurde. Außerdem hatten alle großen MF ab 1970, die eckigen Hinterachstrichter, wodurch weniger Verschleiß der Bremsen erzielt wurde, da sie nun im Ölbad liefen. Man kann sagen, dass alle MF 100er, die größer waren als der 135er/142er, auf dem MF 65 aufbauen.
(Hier ist der Allradantrieb scheinbar nicht original.)
Bild: www.balmer-mf.ch
(Hier ist der Allradantrieb scheinbar nicht original.)
Bild: www.balmer-mf.ch
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Mittwoch, 9. Juli 2008
MF in Deutschland
efgax, 16:18h
MF hatte in Deutschland eine Vertretung in Eschwege.
Dort baute Massey Ferguson Mähdrescher wie den MF 30 mit einem VW-Industriemotor, wobei Schlepper wie der MF 65 aus Frankreich und der MF 35 aus England kamen.
Dort baute Massey Ferguson Mähdrescher wie den MF 30 mit einem VW-Industriemotor, wobei Schlepper wie der MF 65 aus Frankreich und der MF 35 aus England kamen.
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Die frühen MF-Anbaugeräte
efgax, 15:21h
Schon seit es den ersten Ferguson-Traktor gab wurden speziell auf den Traktor abgestimmte Geräte gebaut. Das sollte sich auch nach Ferguson und in der MF-Zeit nicht ändern.
Der Ferguson-Pflug, der zum TEF gehörte war so gebaut, dass, sollte der Pflug vor ein Hindernis im Boden, wie etwa einen großen Stein, stoßen, so "schmiss" der Traktor den Pflug weg um Schäden an Maschine und Gerät zu vermeiden. Es wurde also augenblicklich kein Öl mehr zum Hydraulikzylinder geleitet und so auch nicht mehr geregelt, wodurch der Pflug tiefer in den Boden sank. Der Druck auf der Hinterachse fiel ab und die Räder drehten durch. Damit konnte nichts mehr passieren, man fuhr sich frei,fing wieder an und umfuhr das Hindernis.
Beim MF-Grubber waren die Zinken nur mit einer Schraube und einer starken Feder am Rahmen des Anbaugerätes befestigt. Tauchte nun ein Hindernis auf, so fing es hinten an zu "klappern", da die Feder durch den Zinken ausgedehnt wurde und nach Passieren des Hindernisses wieder zurücksprang.
MF hatte aber noch mehr zu bieten:
Der Ferguson-Pflug, der zum TEF gehörte war so gebaut, dass, sollte der Pflug vor ein Hindernis im Boden, wie etwa einen großen Stein, stoßen, so "schmiss" der Traktor den Pflug weg um Schäden an Maschine und Gerät zu vermeiden. Es wurde also augenblicklich kein Öl mehr zum Hydraulikzylinder geleitet und so auch nicht mehr geregelt, wodurch der Pflug tiefer in den Boden sank. Der Druck auf der Hinterachse fiel ab und die Räder drehten durch. Damit konnte nichts mehr passieren, man fuhr sich frei,fing wieder an und umfuhr das Hindernis.
Beim MF-Grubber waren die Zinken nur mit einer Schraube und einer starken Feder am Rahmen des Anbaugerätes befestigt. Tauchte nun ein Hindernis auf, so fing es hinten an zu "klappern", da die Feder durch den Zinken ausgedehnt wurde und nach Passieren des Hindernisses wieder zurücksprang.
MF hatte aber noch mehr zu bieten:
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Dienstag, 8. Juli 2008
Die MF 100er Reihe
efgax, 22:33h
Viele Baugruppen waren dieselben in Bezug auf die MF 35 und MF 65 gleich geblieben. Neu war allerdings das Lastschaltgetriebe Multipower, wodurch man bei zu schwerem Zug auf dem Acker ohne zu kuppeln, also ohne Unterbrechung des Kraftflusses, schalten konnte. Bei diesem Getriebe schaltete eine hydraulisch betätigte Kupplung von einer Welle mit großer Übersetzung auf eine mit kleiner Übersetzung, was mehr Zugkraft zur Folge hatte. War der Zug am Schlepper nicht mehr so groß, so konnte man wieder hochschalten. Das Schalten der Kupplung brauchte weniger Zeit als "echtes" Schalten und so war das Risiko des Steckenbleibens geringer.
Dazu gab es noch den Zugkraftverstärker, ein gestänge mit dem man bei Anhängerzug die Kraft des Schlepperes verstärken konnte. Mit der Regelhydraulik ergab sich das "Ferguson System 70".
Im kleinen rot unterlegten Bild ist die Bedienung der Hydraulik zu sehen, darunter der Schalter für das Multipower-Getriebe
Dazu gab es noch den Zugkraftverstärker, ein gestänge mit dem man bei Anhängerzug die Kraft des Schlepperes verstärken konnte. Mit der Regelhydraulik ergab sich das "Ferguson System 70".
Im kleinen rot unterlegten Bild ist die Bedienung der Hydraulik zu sehen, darunter der Schalter für das Multipower-Getriebe
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